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Meilensteine1988 Der Trägerverbund Wiesbaden Der Trägerverbund Wiesbaden wird 1988 auf die Initiative des Sozialpfarramtes der Evangelischen Kirche hin als Arbeitskreis von Trägern gegründet, die mit der Durchführung von Projekten zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit befaßt sind. 1989 beschließt der Arbeitskreis eigene Projekte durchzuführen. Zu diesem Zweck schließen sich die damaligen vier Gesellschafter Evangelischer Dekanatsverband, HujA e.V., Jugendhilfezentrum Johannesstift, Nachbarschaftshaus Wiesbaden e.V. zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts zusammen. 10.12.1989 Gründung des BauHauses – Beschäftigung im Verbund Am 10.12.1989 startet das erste Projekt des Trägerverbundes unter dem Namen BauHaus in den Kellerräumen des Jugendhilfezentrums Johannesstift. Dabei werden acht Jugendliche über ABM beschäftigt und zum Bauhelfer qualifiziert. Im April 1990 wird Walter Schmittel als erster Fachanleiter eingestellt, im August 1990 bezieht das BauHaus seine Werkstatt in der Herrngartenstraße. Das Projekt bietet heute unter dem Titel Beschäftigung im Verbund 34 Plätze für die Beschäftigung und Qualifizierung von Bauhelfern und Maler/Lackierer an. 1992 – 1994 NADESHDA - Abenteuer in Weißrussland Zwischen 1992 und 1994 führen die BauHaus Werkstätten Wiesbaden drei Workcamps in Weißrussland durch und helfen bei der Renovierung von Häusern auf dem Gelände des Projektes NADESHDA, einem Erholungszentrum für strahlengeschädigte Kinder aus der Tschernobyl-Region. 01.01.1994 Wer arbeitet braucht eine Wohnung – Jugendwohnen im Verbund Die BauHaus Werkstätten Wiesbaden erhalten vom Kinder- und Jugendplan den Zuschlag zur Förderung eines Modellprojektes zum Thema Wohnen. Ziel des Projektes ist die Versorgung von Jugendlichen mit preiswertem Wohnraum, die im Rahmen erzieherischer Hilfen oder in Projekten der Jugendberufshilfen gefördert werden. Dazu bauen die BauHaus Werkstätten Wiesbaden einen Wohnungspool auf, den die Projekte des BauHauses saniert haben und an Jugendliche aus der Zielgruppe weitervermieten. Darüber hinaus wird die Regiestelle Jugendwohnen gegründet, die die Vergabe von öffentlich gefördertem Wohnraum an Personen aus der Zielgruppe in enger Kooperation mit dem Wohnungsamt koordiniert. 1998 wird die Förderung durch den Kinder- Jugendplan in eine Regelförderung durch die Stadt Wiesbaden unter Beteiligung der mit dem Projekt kooperierenden freien Träger überführt. 01.04.1994 BauHaus Werkstätten Wiesbaden – Gesellschaft mit beschränkter Haftung Am 01.04.1994 gründet der Trägerverbund Wiesbaden die BauHaus Werkstätten Wiesbaden als Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Diese führt ab diesem Datum alle Projekte des Trägerverbundes durch. 01.08.1994 START im Schlachthof Die BauHaus Werkstätten Wiesbaden erhalten als einer von acht Trägern in Hessen den Zuschlag für ein landesgefördertes Modellprojekt unter dem Titel START im Verbund. Ziel ist die Integration von beruflich unversorgten Schulverweigerern und von delinquenten Jugendlichen in berufliche Bildung. Das Projekt wird von Beginn an in enger Kooperation mit der Kerschensteinerschule und der Jugendgerichtshilfe und unter der Kofinanzierung der Stadt Wiesbaden durchgeführt. Durchführungsort ist das Gelände des ehemaligen Schlachthofs in der Gartenfeldstraße. 01.07.1996 Der Weg in die Betriebe – Job-Service Am 01.07.1996 wird das Projekt Job-Service eröffnet, das vom Land Hessen und der Landeshauptstadt Wiesbaden finanziert wird. Ziel des Projektes ist die direkte Integration von arbeitslosen SozialhilfeempfängerInnen in Betriebe des allgemeinen Arbeitsmarktes. 01.07.1998 Die Ausbildungsagentur der Landeshauptstadt Wiesbaden Am 01.07.1998 gründen die BauHaus Werkstätten Wiesbaden und das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft als alleinige und gleichberechtigte Gesellschafter die Ausbildungsagentur der Landeshauptstadt Wiesbaden. Diese ist die zentrale Anlaufstelle für alle Jugendlichen, die im Rahmen des kommunalen Programms zum Abbau von Jugendarbeitslosigkeit „Wege zur Berufsbildung für Alle“ unterstützt werden wollen. Die Ausbildungsagentur findet überregional als innovatives Modellprojekt Beachtung und kann eine hohe Zahl erfolgreicher Vermittlungen in Ausbildung und Beschäftigung vorweisen. 01.05.2000 und 01.02.2002 Das BauHaus im Westend und in Biebrich – Die Lokalen Qualifizierungsbüros Am 01.05.2001 eröffnen die BauHaus Werkstätten Wiesbaden im Westend ein Lokales Qualifizierungsbüro, das Träger eines freiwilligen Sozialen Trainingsjahres ist. Das Projekt richtet sich an Jugendliche aus dem Stadtteil und hat die Integration der ProjektteilnehmerInnen in Ausbildung und Beschäftigung sowie die Durchführung wohnumfeldverbessernder Maßnahmen zum Ziel. Am 1.2.2002 eröffnen die BauHaus Werkstätten Wiesbaden das Lokale Qualifizierungsbüro Biebrich. Beide Projekte enden am 30.9.2004 01.01.2005 Übernahme des Fallmanagements durch die Ausbildungsagentur der Landeshauptstadt Wiesbaden GmbH Zum 1.1.2005 wird die Ausbildungsagentur der Landeshauptstadt Wiesbaden (Gesellschafter sind die BauHaus Werkstätten Wiesbaden und das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V.) von der Stadt Wiesbaden beauftragt, das Fallmanagement für alle Jugendlichen unter 25 Jahren zu übernehmen, die Leistungen nach dem SGB II beziehen. 01.05.2005 Das BauHaus in den Stadtteilen – Der Stadtteilservice Am 1.5.2005 gründen die BauHaus Werkstätten Wiesbaden den Stadtteilservice. Dieser verknüpft die Durchführung von stadtteilnahen Dienstleistungen im Auftrag der Ortsbeiräte mit der Beschäftigung und Qualifizierung von Personen, die Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II beziehen.
September /Oktober 2006 Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 Von Dezember 2003 bis Oktober 2004 lassen sich die BauHaus Werkstätten in einem Kurssystem der bag Arbeit in Berlin zum Thema „Qualitätsmanagement in arbeitsmarktpolitischen Unternehmen“ schulen. Die dort gewonnenen Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen werden sukzessive in die Praxis der BWW übertragen und die Ergebnisse als QM-Handbuch niedergelegt. Das Handbuch dient inzwischen als Leitfaden der täglichen Praxis und sichert im Sinne der „ständigen Verbesserung“ unsere hohen qualitativen Standards auf allen Feldern der Geschäftstätigkeit. Im Oktober erhalten die BWW nach einem Zertifizierungsaudit durch den TÜV Rheinland mit sehr guten Ergebnissen das Zertifikat. Die fortdauernde Wirksamkeit des QM-Systems wird in jährlichen Überprüfungsaudits unter Beweis gestellt.
3. Mai 2008 Das BauHaus steigt aufs Rad Der Radler – Die Fahrradstation am Gleis 11
Die BWW eröffnen am Wiesbadener Hauptbahnhof unter dem Namen Der Radler eine Fahrradstation am Wiesbadener Hauptbahnhof. In einem von uns umgebauten Eisenbahnwaggon haben wir eine Werkstatt eingerichtet, die Dienstleistungen rund um das Fahrrad anbietet. Diese reichen von der kleinen Reparatur und der Radpflege, über die Codierung von Rädern bis hin zum Verleih von Rädern. In der Werkstatt werden 8 Jugendliche und Erwachsene beschäftigt und qualifiziert.
28. August 2008 fast wie neu – Das Kaufhaus im BauHaus
Das Projekt mit der längsten Vorlaufphase wird endlich umgesetzt: die BWW eröffnen das seit langem geplante Second-Hand-Warenhaus, das unter dem Namen „fast wie neu. – Das KaufHaus im BauHaus“ seine Pforten öffnet. Es wird an dem neuen Standort der BWW in der Otto-Wallach-Straße 16 untergebracht, der am 9.6.2008 bezogen wurde. Das Kaufhaus ist offen für jedermann, soll aber einkommensschwachen Personengruppen die Gelegenheit bieten, preisgünstig Waren des täglichen Bedarfs zu erwerben. 5.8.2009 Das „WellRitz“ eröffnet in der Wellritzstraße – das Café für Kind und Kegel
Am 5.8.2009 eröffnet das „WellRitz“ seine Pforten im Georg-Buch-Haus. Das kinder- und familienfreundliche Café und Restaurant richtet sich in erster Linie an Menschen mit Kindern, die kein geeignetes gastronomisches Angebot in Wiesbaden finden. Darüber hinaus soll es in enger Kooperation mit der AWO und der Fachstelle für Familienbildung des Amtes für Soziale Arbeit ein Zentrum für Angebote der Familienbildung sein. Im „WellRitz“ werden 10 Langzeitarbeitslose über dass Bundesprogramm BIWAQ beschäftigt und qualifiziert. 1.4.2010 ComeBACK 50plus – Neue Wege in der Aktivierung und Vermittlung von langzeitarbeitslosen Menschen über 50 Jahren Am 1.4.2010 startet das Projekt ComeBACK 50plus in der Rheingaustraße 94, Dort werden 200 Menschen über 50 Jahren gefördert, die vorher mindestens 2 Jahre arbeitslos waren und die aktuell geringe Aussichten auf die Vermittlung in einen Betrieb haben. Das Projekt bietet neben den klassischen Instrumentarien von Vermittlungsprojekten wie Coaching und Bewerbungstraining auch Teilprojekte in den Bereichen Kultur, Gesundheit, Ernährung, und Ehrenamt an. Ziel ist es, das Selbstbewusstsein der Teilnehmer/-innen und deren soziale Integration zu stärken.
1.5.2010 UYUM – Berufliche Integration für Migrantinnen aus dem Westend Am 1.5.2010 startet eine Neuauflage des Projektes UYUM. In diesem Projekt in der Hellmundstraße werden 18 Migrantinnen aus dem Westend gefördert. Ziel ist es, diese für die Aufnahme einer Beschäftigung zu aktivieren und sie in eine betriebliche Beschäftigung zu vermitteln.
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